Schmitz’
Dem Herrn Schmitz sein Blog

Archive for Mai, 2006

Max und Moritz reloaded

22.5.2006

Politisch unkorrekt, völlig abgedreht, einfach nur genial:
www.maxundmoritz-reloaded.de

Zeiten ändern sich

21.5.2006

Meine früheste Erinnerung an die Kindheit ist die, als mein Papa sagte, ich solle ruhig meine Kritzeleien weiter an die Wände schmieren - die Generationen nach uns werden bestimmt so doof sein, diese dann als Höhlenmalerei zu erkennen und religiöse Motive hineininterpretieren. Die nächste Erinnerung ist die an einen den Fernsehabend im Jahr, als man [...]

Konsequente Inkonsequenz

20.5.2006

Liebe Frau O’Connor,
zum Glück kann man sich bei Ihnen ja auf die Konsequenz Ihrer Inkonsequenz verlassen. Ich weiß zwar nicht, der wievielte Rückzug aus dem “Showbiz” das bei Ihnen vor Kurzem war, und auch nicht das wievielte Comeback Sie nun gaben. Wenn Sie nicht sowieso hin und wieder einen leicht verqueren Eindruck hinterließen könnte man [...]

Laberende

19.5.2006

Liebe denkbefreite Mitbürger! Wenn ich auf der mobilen Kommunikationseinheit angerufen werde und dem Anrufer mitteile, dass das Telefonieren ungünstig ist weil ich zur Zeit im Auto sitze, und dass ich in einer guten Stunde wieder zuhause bin, dann interessiert es mich nicht die Bohne, warum ihr anruft, und ich lege auch keinen Wert auf ausschweifende [...]

Wie sicher muss DSL sein?

18.5.2006

Gerade die Werbung eines großen Anbieters in einer Zeitschrift gesehen. Dieser wirbt mit einem “vollen DSL-Rundum-Schutz” und suggeriert dem User, dass “Viren und Hacker keine Chance” hätten. Denn schließlich biete man ja einen Spamfilter *gähn*, eine Kindersicherung *nee, is klar*, Antispyware *ja, sicher* und eMail-Schutz *ach so!* Wenn man natürlich bedenkt dass es sich um [...]

Gesundes Selbstgespritztes aus der Region

16.5.2006

“Gesundes Obst und Gemüse aus Ihrer Region?”
“Nein Danke, ich wohne hier, ich hätte gerne Obst aus Argentinien, Chile oder Bolivien. So viel können die dort gar nicht spritzen…”
 

(Böses) Frühlingserwachen

11.5.2006

Liebe heterosexuelle* Fangemeinde: Wir wissen, dass mit dem Mai auch die Frühlingsgefühle kommen. Und dass dadurch bedingt bei euch hin und wieder das Denkvermögen stark eingeschränkt ist. Aber wenn der Realitätssinn soweit behindert wird, dass ihr ernsthaft (!) ans Heiraten denkt, dann ist das schon sehr kritisch! Warum bittet ihr nicht rechtzeitig um Hilfe? Irgendwas [...]

Zusammenhang?

11.5.2006

Die Menschen, deren Aufträge am dringendsten, wichtigsten und eiligsten sind, scheinen über die beschissenste Zahlungsmoral zu verfügen.

Schein-Heilig

10.5.2006

Das Problem an der allgemeinen Scheinheiligkeit ist, dass das Vertrauen schwindet. Man weiß nicht, ob man - wie üblich - gerade wieder über den Tisch gezogen wird, oder ob da tatsächlich mal jemand ist, der einem die Wahrheit sagt.

Lass mal…

10.5.2006

Wenn ich mich ausheulen will, egal ob über die Ungerechtigkeit der Welt oder meine Unfähigkeit bezüglich der Erledigung irgendwelcher praktischen Dinge, dann will ich mich einfach mal ausheulen. Ich will nicht hören “das ist so weil…” oder gar “wenn du aber…, dann…” Das weiß ich selbst. Ich will, wie gesagt, mich einfach nur ausheulen…

Prostitution

10.5.2006

Wenn man sich mit Menschen abgibt, die einem für berufliche Belange Wege ebnen und Türen öffnen können, die man aber privat eigentlich eher mit dem Arsch nicht angucken würde, dann nennen das manche Großstädter Klüngel, für mich ist es eher mit Prostitution vergleichbar. Nun habe ich nix gegen Prostituierte oder die Prostitution. Mein Ding ist [...]

Paradox

10.5.2006

Wie paradox ist es eigentlich, von Unternehmern zu verlangen, dass sie in Zeiten, in denen fast alles automatisiert hergestellt werden kann, Arbeitsplätze zu schaffen? Die wollen Geld verdienen, und keines unnötig ausgeben! Irgendwas stimmt da am System nicht, oder? Alternativen?

Tierisch

8.5.2006

Als Ersatz für die teuren Kinder nutzen viele Leute ja Haustiere. Vorteil: Sie fressen weniger und geben vor allem keine Widerworte. Dass einige dieser Haustiere mittlerweile schon so verzüchtet sind, dass sie mit ihrer ursprünglichen Spezies nix mehr zu tun haben, nimmt Hunde- oder Katzenmami gerne in Kauf. Da wird den Hündchen halt die Nase [...]

Egal

7.5.2006

Ein Genussmittel ist ein Genussmittel, so lange man es genießt - egal, ob legal oder illegal. Wenn ein Genussmittel keinen Genuss mehr erzeugt, sollte man es nicht mehr zu sich nehmen. Egal, ob legal oder illegal. Wenn man das nicht schafft kann man von Sucht sprechen - egal ob legal oder illegal. Was also ist [...]

Schützenfest

7.5.2006

Ein Haufen in merkwürdigen Uniformen gekleideter Menschen stolziert stolz durch das Dorf und weckt die Dorfbevölkerung mit nerviger Marschmusik. Dann versucht man, irgendwelche Holzvögel abzuschießen, wobei sich entweder jeder bemüht, das Ding nicht vollends zu erledigen, oder die Menschen können einfach nicht zielen. Schließlich trifft man sich im Festzelt, um das Komasaufen einzuläuten. Abends latscht [...]

Hühnerhauen

7.5.2006

Bin ich eigentlich ein Chauvischwein, wenn ich Frauenboxen noch dämlicher finde als Männerboxen?

Subtile Manipulation

6.5.2006

Ich finde es immer wieder verblüffend, wie man als nicht eigentlich ausgesprochner Sympathiesant der Staatskontrolle - und damit verbunden der grünen Funken - im Tatort trotzdem eher mit den Bullen mitfiebert…

Ihr Kinderlein kommet

5.5.2006

Politiker beschweren sich, dass wir immer weniger Kinder haben. Nicht, dass sie sonderlich kinderlieb seien (außer vielleicht der Familienministerin von der Dingens, die hat aber meines Wissens auch das nötige Kleingeld für Chauffeur, Kindermädchen und Putze), nein, es geht darum, dass wir auch in Zukunft (haha) noch genug Rente (hahaha) bekommen. Na gut, einigen Politikern [...]

Realsatire - nur abgesichert!

4.5.2006

Viele der Sendungen im Unterschichtenfernsehen werden nicht nur für, sondern auch mit sogenannten Prolls gestaltet. Da muss man nur mal die täglichen Labershows nehmen: Geistig Minderbemittelte mit dem Sozialverhalten einer kanibalistischen Gottesanbeterin und dem IQ einer Scheibe Knäckebrotes keifen sich vor einem aufgeheizten, extrem beeinflussbaren und mindestens ebenso dummbratzigen Publikum an und werden vom moralintriefenden [...]

Schade, keine Minderheit

4.5.2006

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es durchaus auch Vorteile haben kann, zu den sogenannten Minderheiten zu gehören? Neben nem Haufen Mitleid kann man sich nämlich alle erdenklichen und unerdenklichen Frechheiten leisten. Ein Rollstuhlfahrer (alternativ: Schwuler, Jude, Arbeitsloser, Arbeitnehmer, Ausländer - kreuzen Sie die Wunschminderheit einfach an) der sich wie ein Arsch aufführt und [...]